Das ist ein solider Überblick, und ich stimme allem zu, was die Leute vor mir bereits gesagt haben (auch wenn ich Anfängern dringend davon abraten würde, LLMs für Supportfragen zu nutzen, da diese sehr oft glatt falsch liegen). Allerdings ist „Self-Hosting“ ein sehr weiter Oberbegriff, der hier etwas genauer eingegrenzt werden sollte.
Wenn du:
- dich mit dem Betrieb von Linux auf eigener Hardware auskennst (oder bereit bist, 15 Jahre alte Reddit-Posts zu lesen)
- kein Geld für Big Tech ausgeben möchtest
- über eine stabile, garantierte 24/7-Internet- und Stromversorgung verfügst
- keine Einschränkungen durch deinen Internetanbieter hast (wie gesperrte Ports 80/443 oder dynamische IPv4-Adressen)
- grundlegende Netzwerkkenntnisse besitzt (Port-Forwarding)
- einen zusätzlichen Computer zur Verfügung hast (realistisch gesehen reicht auch ein alter Büro-PC mit 4 GB DDR3, solange eine SSD verbaut ist)
… dann würde ich definitiv empfehlen, auf eigener Hardware zu hosten. Das hat hier oft einen schlechten Ruf, wobei mir die Gründe dafür (Vielleicht Variabilität?) nicht ganz klar sind. Aber solange du dazu in der Lage bist, würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, es zu versuchen! Self-Hosting war schon immer meine Art, Dinge zu erledigen, und es war großartig, als ich jünger war und mir Cloud-Dienste nicht leisten konnte. Auch heute noch wähle ich bewusst Self-Hosting auf lokalen Servern, weil es günstig und vorhersehbar ist und du die Freiheit hast, Dinge so zu gestalten, wie du es möchtest.
Beim Self-Hosting gibt es viel zu lernen. Und selbst wenn du es schaffst, alles erfolgreich auf deiner eigenen Hardware oder einem VPS zu installieren, bleibt dir dennoch noch viel Arbeit. Du kannst all das natürlich überspringen und einen gehosteten Plan wählen, aber wenn du Geld sparen möchtest, ist Self-Hosting (insbesondere auf eigener Hardware) eine hervorragende Option.