zunächst möchte ich erklären, was ich vor habe. Ich möchte Discourse hinter Nginx im Tor-Netzwerk betreiben. Discourse soll ausschließlich über Tor erreichbar sein.
Die Einrichtung von Nginx mit Tor ist kein Problem, aber ich habe Schwierigkeiten, Discourse einzurichten. Ich frage mich, ob jemand eine für Tor vorbereitete YAML-Konfiguration hat, denn mit der Standardkonfiguration wird eine Tor-Adresse nicht akzeptiert, da sie „nicht auf diesen Server zeigt".
Wie würde man vorgehen, um Discourse hinter Nginx einzurichten, das nur über Tor erreichbar ist?
Ach ja, ich versuche nicht, ein Forum für die Förderung und Diskussion illegaler Aktivitäten einzurichten. Ich möchte einfach nur ein „verstecktes" Forum haben.
Discourse eignet sich nicht für deinen Anwendungsfall. Nach Tor-Standards gilt es als undicht.
Edit: Das ist keine besonders gute Erklärung, aber bitte recherchiere selbst. Frag doch einfach einige Tor-Experten. All die tollen Funktionen von Discourse müssten deaktiviert werden, um über Tor sinnvoll zu funktionieren, IMHO.
Vielen Dank für deine schnelle Antwort. (Zur Klarstellung: Ich bin dieselbe Person wie @vovo. Ich kann mich anscheinend nicht mehr einloggen, daher habe ich ein neues Konto erstellt, das ich verwalten kann).
Discourse greift absichtlich und gezielt auf beliebige Server zu, um Beitragsinhalte zu rendern.
Der einzige Grund, Discourse über Tor zu betreiben, besteht darin, die Identität der Teilnehmer vor dem Betreiber der Seite und/oder untereinander zu verbergen. Dennoch müssen Sie sich anmelden und eine E-Mail-Adresse angeben, um Beiträge zu verfassen, sodass Sie zudem einen benutzerdefinierten SSO-Anbieter benötigen. Denken Sie außerdem daran, die Funktionen der GeoIP-Datenbank zu deaktivieren.
Das lässt sich extrem einfach umgehen: Führen Sie einfach die ältere Installationsmethode durch. Kopieren Sie samples/standalone.yml nach containers/app.yml und füllen Sie die Felder aus. Wenn Sie sich unsicher sind, was eine Einstellung bedeutet, lesen Sie die Hilfetexte im Setup-Skript.
Mein Anwendungsfall ist es, die Identität des Betreibers zu verschleiern, nicht die Anonymität der Nutzer. (Nutzer könnten ohnehin aufgrund der von ihnen geposteten Inhalte identifiziert werden.) Ich werde definitiv bestimmte Funktionen deaktivieren, um das Tracking von Nutzern auf ein Minimum zu beschränken.