Ich dachte, einige von euch wären an diesem kostenlosen Online-Workshop zum Thema „Wie baut man eine Community auf, die ihre eigene Zukunft steuert“ interessiert – natürlich mit Open Source! Discourse wird dabei als eine der guten Optionen hervorgehoben, die von den Organisatoren gewählt wurde. Wir, die teilnehmen, können afterwards hier auch berichten.
Auszug aus der Einladung:
Verschiedene Tools haben unterschiedliche Community-Kulturen geschaffen. Mailinglisten laden zu langsamen, reflektierteren Austausch ein und bauen im Laufe der Zeit ein E-Mail-Archiv auf. Foren wie Discourse organisieren Gespräche nach Themen und Tags, wodurch es normal wird, zu älteren Threads zurückzukehren und Diskussionen in gemeinsame Referenzen zu verwandeln. Echtzeit-Chat-Tools – Slack, Discord, Telegram, WhatsApp und ihre Open-Source-Alternativen – schaffen schnelle, konversationale Räume, in denen sich Menschen nah und reaktionsschnell fühlen, aber in denen Entscheidungen und Erkenntnisse oft im Scrollen verschwinden.
In „Verstärkung Online-Communities“, einem Online-Workshop am Mittwoch, den 29. Juli, von 15:00–16:30 Uhr UTC, werden wir untersuchen, wie man digitale Räume so gestaltet, dass sie diese Kulturen ausbalancieren und dabei den Werten im Kern von Rise Against Big Tech entsprechen: Zusammenarbeit, Transparenz und Community-Kontrolle.
Wir bereiten uns darauf vor, einen Raum für die Rise Against Big Tech-Online-Community zu eröffnen, und würden gerne von anderen lernen, die Online-Communities eingerichtet und gepflegt haben. Wir werden unsere eigenen Erkenntnisse darüber teilen, was beim Versuch, kollektives Gedächtnis und langfristige Zusammenarbeit online zu pflegen, funktioniert hat – und was nicht.
Anstatt uns auf ein einzelnes Tool zu konzentrieren, werden wir uns ansehen, wie Foren, Mailinglisten, Gruppenchats und Hybride wie Discourse Communities unterstützen können, die wollen, dass ihre Gespräche und Entscheidungen auch noch in Jahren auffindbar sind – nicht nur bis zum nächsten Scrollen. Wir werden darauf eingehen, warum wir Discourse für den RABT-Community-Raum in Betracht ziehen, zusammen mit Open-Source-Chat-Tools wie Mattermost und Zulip, und diskutieren, wie man Tools an die Arten von Wissen und Beziehungen anpasst, die eure Community aufrechterhalten will.
Gemeinsam werden wir erkunden:
- Wie die Abhängigkeit von proprietären Plattformen wie Google Groups und kommerziellen Chat-Apps das langfristige Community-Gedächtnis und die Autonomie untergraben kann.
- Wie Mailinglisten-, Foren- und Chat-Kulturen prägen, was erinnert, geteilt und verloren geht.
- Praktische Möglichkeiten, eure Infrastruktur und Normen so zu gestalten, dass das Wissen eurer Gruppe leichter zu finden, wiederzuverwenden und im Laufe der Zeit zu erweitern ist – mit Open-Source-, community-gesteuerten Tools.