Dieser Workflow ergibt Sinn, wenn das Ziel lediglich darin besteht, über eine Umfrage eine Zeit auszuwählen.
In der Situation, die ich mir vorstelle, verhalten sich die Kandidatenzeiten eher wie vorläufige Termine, die im Kalender erscheinen müssen, während die Terminplanung ausgearbeitet wird.
Stellen Sie sich zum Beispiel ein Unternehmen vor, bei dem Kundenbuchungen automatisch Termine im Kalender erstellen. Gleichzeitig versuchen wir, ein Mitarbeitertreffen zu organisieren, und schlagen mehrere mögliche Zeitfenster vor.
Diese Mitarbeitervorschläge erscheinen zunächst praktikabel, aber wenn ein wichtigerer Kundentermin auftaucht, der mit einem davon kollidiert, muss dieser Slot möglicherweise verworfen oder verschoben werden. In diesem Sinne fungiert der Kalender als globale Terminansicht und nicht nur als Mittel zur Auswahl der beliebtesten Zeit.
Die Kandidatenzeiten müssen also im Kalender erscheinen, während die Diskussion noch zwischen ihnen entscheidet. Sobald eine endgültige Zeit genehmigt ist, könnten die anderen [event]-Blöcke einfach entfernt oder bearbeitet werden.
Eine Möglichkeit, wie dies funktionieren könnte, besteht darin, dass ein Thema mehrere [event]-Blöcke enthalten kann, wobei einer als Haupttermin und die anderen als vorläufige oder sekundäre Termine gekennzeichnet sind. Der Haupttermin wäre der kanonische Termin für das Thema, während die anderen während der Terminplanung einfach als Kandidaten-Slots im Kalender erscheinen würden.
Der Haupttermin könnte entweder:
\t• manuell genehmigt werden (z. B. nach Überprüfung von Konflikten mit höherrangigen Terminen) oder
\t• dynamisch aus einer Umfrage abgeleitet werden, wenn die Diskussion eine Abstimmung zur Auswahl einer Zeit verwendet.
Wenn man sich ansieht, wie das Plugin funktioniert, werden Termine bereits aus [event]-Blöcken in Beiträgen analysiert und als separate Einträge für den Kalender gespeichert. Das deutet darauf hin, dass die „ein Termin pro Thema“-Regel möglicherweise eher eine UI-Beschränkung als eine strukturelle ist.
Die Zulassung von [event]-Blöcken in mehreren Beiträgen (wobei einer optional als Haupttermin gekennzeichnet ist) könnte das derzeitige mentale Modell beibehalten und gleichzeitig Arbeitsabläufe für die Terminplanung ermöglichen, bei denen mehrere vorläufige Termine im selben Diskussionsthema existieren müssen.