Wikipedia wird 20 – und Moderationsinnovationen im Laufe der Jahre

Die Colombia Journalism Review (ein großes Fachjournal, das wir früher lasen, als ich als Reporter arbeitete) hat gerade diese 20-Jahres-Rückblick auf Wikipedia veröffentlicht. Darin sprechen sie über einige der Moderationsinnovationen im Laufe der Jahre, die dazu beigetragen haben, die Seite zu stabilisieren.

Artikel wie der über die „COVID-19-Pandemie“ unterliegen einer halbgeschützten Bearbeitung, was bedeutet, dass anonyme IP-Bearbeitungen nicht erlaubt sind und alle Mitwirkenden ein Konto registrieren müssen. Andere Artikel verfügen über umfassendere Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise der Artikel über Donald Trump, der seit langem unter Erweitert-Bestätigt-Schutz steht. Das bedeutet, dass nur Wikipedia-Mitwirkende, die seit mindestens 30 Tagen aktiv sind und mindestens 500 Bearbeitungen durchgeführt haben, die Seite über Trump direkt bearbeiten dürfen.

Ich finde, Wikipedia ist ein spannender Fallstudienfall, und einige ihrer Innovationen könnten auch auf größere Discourse-Instanzen sowie auf größere Open-Source-Projekte übertragen werden.

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Danke, dass du das geteilt hast! :thinking:

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Eine weitere interessante Studie zu diesem Thema:

https://thecritic.co.uk/the-left-wing-bias-of-wikipedia/

Sie legt nahe, dass das Ergebnis des Wikipedia-Regimes zumindest „meinungsstark“ ist? Ich denke, es liegt am Leser zu entscheiden, ob dies ein gutes Ergebnis ist oder nicht? Es sei darauf hingewiesen, dass The Critic rechtsgerichtet ist … :lab_coat: :sweat_smile:

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Wenn dich dieses Design an das integrierte Vertrauenssystem von Discourse erinnert, gibt es dafür einen guten Grund… :wink:

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