Politische (und andere strittige Themen) Moderationsstrategien

Ich habe mich gefragt, ob Unterrichtsdiskussionen als Modell dafür dienen könnten, wie Online-Diskussionen über strittige Themen geführt werden können. Es gibt einige „aktive Lern“-Diskussionsstrategien, die nützlich sein könnten: Active learning - Wikipedia. Eine grundlegende Implementierung wäre, dass der OP eine Frage stellt, anstatt dass der OP einfach eine strittige Aussage macht, auf die die Leute reagieren. Ich habe gesehen, dass Leute mit diesem Ansatz auf Twitter gute Ergebnisse erzielt haben.

Ein ausgefeilterer Ansatz wäre, jemanden die Rolle des Lehrers/Moderators übernehmen zu lassen. Sie könnten bestimmte Teilnehmer der Diskussion bitten, eine Frage zu beantworten. Sie könnten auch Diskussions­teilnehmer in kollaborative Lerngruppen aufteilen oder Teilnehmer paarweise zusammenbringen, um etwas wie die Think-Pair-Share-Lernstrategie zu implementieren.

Das stimmt! Es mag sein, dass man, um den Menschen in einer Online-Diskussion genügend Aufmerksamkeit zu schenken, einige Personen von der Diskussion ausschließen muss. Ich glaube nicht, dass es für irgendjemanden befriedigend ist, wenn 50+ (ich rate hier mal die Zahl) Leute ihre Gedanken zu einem Thema posten. Die Aufteilung der Teilnehmer in kollaborative Lerngruppen könnte jedoch dazu beitragen, mehr Teilnehmern sinnvolle Aufmerksamkeit zu schenken. Ein oft übersehener Aspekt der Aufmerksamkeit ist, dass Menschen sowohl Aufmerksamkeit schenken als auch bekommen müssen. Eine Struktur, die das Schenken von Aufmerksamkeit fördert, während man auf seine eigene Runde wartet, um Aufmerksamkeit zu bekommen, wäre nützlich.

6 „Gefällt mir“